Windkraft

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Gehört den Offshore-Anlagen die Zukunft?


In windreichen Gegenden geht man heute dazu über, mehrere Windkraftwerke aufzustellen und sogenannte Windparks anzulegen. Dabei bleibt man nicht mehr nur auf dem Festland. Mittlerweile sind auch sogenannte Offshore-Windkraftanlagen gebaut worden, die auf dem Meer entstehen. Der Offshore-Windpark Horns Rev in Dänemark ist ein Beispiel für eine der eindrucksvollsten und größten Anlagen dieser Art. Der Standort, auf einem Sandriff rund 20 Kilometer vor der Westküste der Halbinsel Jütland ist geschickt gewählt. Die Windbedingungen sind optimal, sodass die 80 Turbinen in der Lage sind, Energie für circa 150.000 Haushalte Dänemarks zu liefern. Die Dänen gelten ohnehin als Vorreiter, was erneuerbare Energien betrifft. Man denke nur an das Vorzeigebeispiel Samsö. So scheint sich auch der Offshore-Windpark Horns Rev gut mit dem Tourismus vereinbaren zu lassen.

Ein Offshore-Windpark gilt als wesentlich effektiver, als ein vergleichbarer Windpark im Binnenland, weil die Windverhältnisse auf dem Meer einfach besser sind. Auf dem Sandriff Horns Rev wird im Durchschnitt eine Windgeschwindigkeit von 10 m/s gemessen, womit eine gewisse Kontinuität gegeben ist, die einen entscheidenden Kritikpunkt der Windkraftanlagen außer Kraft setzt.

Ein Aspekt, der beim Bau einer Offshore-Windkraftanlage eine Rolle spielt, ist die Wassertiefe. Damit sich die Kosten für den Bau der Anlage in Grenzen halten, darf diese nicht zu tief sein. Damit erhielt der Standort in Dänemark einen weiteren Pluspunkt, da die Wassertiefe dort lediglich zwischen 6 und 14 m schwankt. Mit den 80 Turbinen wird immerhin eine Fläche von 20 qkm besetzt. Weiter......